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“Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf” von Bodo Kirchhoff
Ein Nachtclub - der Ansager einer Stripteasenummer betritt die Bühne. Er verspricht den “letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden”. Gleich wird Andrea erscheinen,
deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat....
Er verspricht Unglaubliches, und das, obwohl im Zeitalter des Fernsehens der Striptease so gut wie tot zu sein scheint. In den Worten des Ansagers existiert er noch und ist lebendiger denn
je....
Doch Andrea scheint sich zu verspäten. Oder ist Andrea eigentlich Andreas? Ein verwirrendes Spiel beginnt. Wird der Ansager am Ende selbst für Andreas Nummer einspringen?
Ein Spiel mit dem Voyeurismus der Zuschauer, wobei die Sprache die Wünsche erfaßt, die aus dem Innern der Figur dringen und vor dem Publikum nicht halt machen. Zwischen Komik
und Selbstentblößung entfaltet sich ein Stück Theater um sexuelle Begierden, Rollenspiel und geschlechtliche Identität.
Regie: Jutta Schubert
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