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Eine Geschichte von den Schnecken. Oder von dem Schneck. Oder von der Schnecke. Oder das Schnecke? Denn weil Schnecken Mann und Frau gleichzeitig sind, kann man das gar nicht so genau wissen.
Und unsere Schnecke hat das ebenfalls vergessen, als sie aus ihrem Winterschlaf erwacht. So macht sie sich auf den Weg, um es herauszufinden. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn Schnecken sind bekanntlich sehr
langsam. Und die Zeit vergeht für sie anders als für die Menschen. Sie geht durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und unterwegs begegnet sie anderen Tieren und Pflanzen. Doch eine Antwort darauf, ob sie nun der,
die oder das Schnecke ist, findet sie nicht. Bis der Winter kommt. Denn da hat sie einen Traum...
Der Die Das Schnecke ist ein Erzähltheater unter Einsatz von Musik, bildnerischen Mitteln, Figuren und Objekten. Vermittelt wird ein unbefangener Umgang mit Menschen, die anders sind als man selbst, sei es geschlechtlich, körperlich, hinsichtlich der Hautfarbe, der Religion, der Herkunft, der Verhaltensweisen etc.
Theater für die Allerkleinsten ist eine besondere Theaterform und eine besondere schauspielerische Aufgabe. Im Alter zwischen 3 bis 10 Jahren erleben die Kinder meist zum ersten Mal eine Begegnung mit
dem Medium Theater. Es gilt, sie an diese Kunstform heranzuführen, ihre Neugierde zu wecken, ihre Sinne dafür zu öffnen. Die Geschichte muß einfach sein, Raum für die Phantasie lassen, behutsam Themen ansprechen,
mit Zärtlichkeit und Wärme. Dafür ist ein intimer Rahmen notwendig, in dem das junge Publikum Theater hautnah und fast zum Anfassen erleben kann. Die Aufführungen sind daher für eine begrenzte Zuschauerzahl
von ca. 20 – 25 Kindern sowie deren Begleitpersonen konzipiert. (Höchstens 40 Personen). Bei guten Sichtbedingungen sind auch 100 Personen möglich.
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